Energieeffizienz beim Bügeln: Wie moderne Systeme Strom sparen können

Moderne Bügeleisen und Dampfstationen verbrauchen in der Regel weniger Strom als vorangegangene Modelle. Grob werden rund 1 bis 1,5 Kilowattstunden bei einer Stunde Bügeln verbraucht. Wie hoch der Anteil an der jährlichen Stromrechnung schlussendlich ist, hängt mit den Bügelgewohnheiten und der Häufigkeit zusammen. Mit einigen Tricks wird das Bügeln jedoch effektiver.

Vorm Kauf die Daten des Geräts lesen

Auf neuen Bügeleisen und Dampfbügelstationen wie von Laurastar werden die jeweiligen technischen Details des Geräts angegeben. Eine höhere Leistung resultiert automatisch in einem höheren Stromverbrauch. Doch hier muss man genau überlegen. Leistungsstärkere Geräte erreichen die Betriebstemperatur meist schneller und das Bügeln oder Dampfbügeln kann in weniger Zeit umgesetzt werden.

Die Arbeitsdauer ist ein entscheidender Punkt für einen effizienten Stromverbrauch beim Bügeln. Je schneller man mit der Bügelwäsche durch ist, desto besser für die Stromrechnung.

Sprachassistenten als Bügelhilfe

Ein Smarthome verbindet viele Geräte miteinander. Intelligente Bügelstationen können über vorprogrammiertes Timing so eingestellt werden, dass keine langen Aufwärmzeiten entstehen. Außerdem ist es möglich, dass je nach Einstellung die Geräte automatisch ausgeschaltet werden, wenn sie für eine bestimmte Zeit nicht genutzt werden. Das Home-System kann sogar die smarte Steckdose einfach ausschalten. Auf diese Weise gibt es keine zu langen Nutzungszeiten und die Sicherheit steigt, sollte man das eingesteckte Bügeleisen vergessen haben.

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Temperatur an Stoff anpassen

Je nach Stoff sind unterschiedliche Temperaturen ausreichend, um glatte, faltenfreie Kleidung anzuziehen. Einigen Stoffen schaden hohe Temperaturen sogar. Deshalb gilt es, vor dem Bügeln die richtige Temperatur einzustellen. Auf dem Etikett der Kleidungsstücke befinden sich die Angaben zur Pflege. Hier wird auch angegeben, wie heiß gebügelt werden darf, damit der Stoff keinen Schaden nimmt. Die Temperaturspanne wird in Punkten angegeben, genauso wie auf den Bügeleisen. Ein Punkt ist leicht warm für besonders empfindliche Stoffe. Die maximale Temperatur wird mit drei Punkten angegeben.

Bei natürlichen Fasern sind Seide und Viskose besonders empfindlich gegenüber Hitze. Polyester und Acryl, als Kunstfasern, vertragen hohe Temperaturen gar nicht.

Bügelwäsche organisieren

Für höhere Effizienz lohnt es sich, ein paar Minuten in die Organisation des Wäschekorbs zu investieren. Idealerweise beginnt man mit Kleidungsstücken, die bei niedrigen Temperaturen gebügelt werden. Auf diese Weise kann sich das Bügeleisen langsam aufheizen. Es folgen die Stücke, die mittlere und hohe Temperaturen vertragen. Zwischen verschiedenen Temperaturen hin und her zu springen, kann dazu führen, dass einige Blusen mit höheren Temperaturen gebügelt werden und Schaden entsteht. Außerdem muss man warten, bis das Eisen aufgewärmt oder entsprechend abgekühlt ist.

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Feuchtes Tuch als Dampfersatz

Wer nur selten mit Dampf bügelt, kann auf die Funktion verzichten, indem man ein feuchtes Leinentuch oder Geschirrtuch auf die besonders hartnäckigen Falten legt. Auf diese Weise spart man noch ein wenig mehr Strom. Generell können moderne Dampfstationen Strom sparen, denn Blazer, Sakkos, Kleider und Hosen, die nicht verschmutzt sind, aber genutzt wurden, müssen nicht komplett gewaschen werden. Eine Dampf-Session bringt wieder die gewünschte Frische in die Kleidung, ohne die Waschmaschine anzuwerfen.

Energieeffizienz beim Bügeln

Fazit

Mit ein paar Tricks lässt sich der Stromverbrauch beim Bügeln reduzieren. Organisierte Wäschekörbe nach Temperaturstufen mit der geringsten beginnend und modernen Geräte sorgen für einen geringen Stromverbrauch. Auch wenn der Bereich Bügeln nicht besonders stark auf die jährliche Stromrechnung schlägt, kann mit kleinen Veränderungen doch noch ein wenig mehr gespart werden.

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